Sonntag, 25. August 2013

Gast Post!

Hey ihr lieben Leser und Leserinnen da draußen, :)
heute gibt ich zum ersten mal einen Gast Post und zwar zu dem (ja wie nenne ich es bloß?) Wörter Geschichte schreiben Spiel. :D
Bisher nur eine Teilnehmerin, ich würde mich sehr über weitere freuen.  Hier noch mal der Link (http://schillernde-libellen.blogspot.de/2013/08/gedicht-bilder-und-etwas-neues.html)

So aber jetzt geht es zu Geschichte.
Die Geschichte wurde von  geschrieben. Hier ihre beiden Blogs: (http://rote-rosen-geschichten.blogspot.de/) und (http://isasisle.blogspot.de/) (Hoffe ist ok, das ich beide Blogs angegeben habe, sonst bescheid sagen)
Ich finde beide Blogs echt schön und es lohnt sich dort mal vorbei zu schauen. :)
So das wars von mir, jetzt erstmal die Kurzgeschichte. Luisa hat sich für die Zweite Variante entschieden.  (Geschichte 2)
Ich finde die Geschichte von Luisa ist gut gelungen.

eure Ellen

Das Geheimnis der Sterne

Welche Geheimnisse haben die Sterne?“, fragte ich meine Mutter damals als wir auf dem Dach des Blocks lagen, in dem wir wohnten. Ich war noch ein Kind und das Haus schien viel höher als jetzt.
Sie war es, die mir zeigte, dass in allem und jedem ein Geheimnis steckte. In jedem Menschen, jedem Tier, in den Meeren und Flüssen, in den Wäldern, in den Bäumen. Ja, sogar in jedem einzelnem Blatt. Und sie wusste, wie man diese Geheimnisse erkannte.
Das, mein Schatz, wissen nur die Engel“, hatte sie geantwortet und ich lachte. Wer glaubte schon an Engel?
Also bist du ein Engel?“
Auch sie lachte. „Nein, ich weiß nur die Geheimnisse der Erde und die des Mondes. Doch die Sterne sind zu weit weg.“
Hast du ein Geheimnis?“, fragte ich.
Ich weiß noch, dass sie zögerte und die Sterne für einen Moment so dunkel wurden, dass die schwarze Kuppel über uns beinahe schwarz wurde und zusammenbrach.
Nein, ich habe nur den Fluss der Zeit, aber den hat jeder“, sagte sie und ich glaubte ihr, auch wenn ich nicht wusste, was sie damit meinte. Sie war zu raffiniert und ich zu jung, um zu verstehen, dass diese Momente und unsere Gespräche nicht normal waren, dass andere Mütter sowas nicht mit ihren Kindern taten.
Wie ein Schall durchströmt dieser Moment meine Erinnerung. Ich sehe die Nacht und meine Mutter und mich, wie wir in ihr versinken. Ich sehe ihren Fluss der Zeit, der durch das Gift, der Krankheit, ausgetrocknet wurde.
Weißt du jetzt das Geheimnis der Sterne?“, flüstere ich in die Dunkelheit und wie eine Antwort erschien eine Sternschnuppe am Himmel.
Ja“, schien sie zu sagen.



Kommentare:

  1. Hey Ellen,
    der Beitrag ist echt schön, ich habe von der Aktion gar nichts mitbekommen :( Naja ich melde mich hiermit mal schnell an :D

    Übrigens, vielen vielen Dank für deinen Kommentar, ich werde deinen Blog bestimmt mit reinnehmen :D

    lg Caterina

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  2. Richtig schön geschrieben. Ich glaube so eine Geschichte kann nur jemand schreiben, der ein besonders gutes Verhältnis zu seiner Mutter hat. Sowas ist mehr als Gold wert!

    Ganz großes Lob an dich Luisa.

    Liebe Grüße > darkest.heart

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  3. Dankeschön, dass sie euch gefällt. Freut mich wirklich sehr und ja, es ist in Ordnung, dass du beide Blogs verlinkt hast =)

    Alles Liebe
    Luisa

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