Mittwoch, 19. April 2017

Gedicht - "Ein Ort voll Frieden"

Ein Ort voll Frieden

Wenn meine Welt zerbricht,
zerrüttelt wird unterdessen,
eine leise Stimme spricht:
du kannst all dies vergessen.

Mein Geist vor sich selbst flieht,
geht aus dem Chaos fort,
keine Furcht und Angst mehr sieht,
geht zu dem stillen Ort.

Es plätschert leis die Quelle,
die Äste rascheln im Wind,
überschreitet diese Schwelle,
kehrt hierher zurück geschwind.

Zurück zur Quelle im Wald,
das Wasser kalt wie Eis,
jeder Schritt leis widerhallt,
vergesse schlechtes, was ich weiß.

Vergesse alle finstren Dinge,
eingelullt in ewigen Frieden,
Was wäre wenn ich niemals ginge?
Könnte nie das Bös’ besiegen.

Bleib daher nur eine Zeitspanne,
muss mich stellen meinem Krieg,
bleibe bis ich meine Angst verbanne,
Kämpfe bis ich das Bös’ besieg.