Freitag, 20. Februar 2015

Gedicht - Mutlos!

Mutlos

Wenn die zweifelnde Stimme,
in meinem Kopf spricht,
ich niemals gewinne,
und schaffe es nicht.

Wenn ein einzelnes Wort,
alle dämme bricht,
spült meinen Mut fort,
und ich schaffe es nicht.

Wenn all meine Träume,
in die Ferne rücken,
ich das Leben versäume,
mit unzähligen Lücken.

Dann bitt ich dich bloß,
lass mich nicht zurück,
so völlig mutlos,
geh mit mir das Stück.

Ellen

Sonntag, 18. Januar 2015

[Projekt] Wir alle. Gemeinsam

Huhu,
ich bin heute auf ein sehr interessantes Projekt gestoßen, bei dem ich unbedingt mitmachen möchte. 
Den Link und die erklärung dazu findet ihr hier!
Wer ebenfalls gerne schreibt muss unbedingt mitmachen. Umso mehr, desto größer ist der Spaß dabei. :)

Ellen 

Freitag, 16. Januar 2015

Meine kleine Schreibwerkstatt [Tag]

Ich habe zwar lange nichts mehr geschrieben, aber hier einen tollen Tag gefunden, den ich euch mit meinen Antworten nicht vorenthalten möchte. Gefunden wurde er bei Meine Schmöckerecke und direkt geklaut. ;)


Dann mal los :)


Ich schreibe meistens per Laptop, aber wenn dieser gerade mal nicht da ist gehe ich auf meine (nicht allzu schöne) Handschrift über. Am liebsten schreibe ich mit Füller oder Kugelschreiber, aber im Grunde schreibe ich mit allen mir möglichen Mitteln.
Am liebsten aber mit Laptop, weil ich da nebenbei auch Musik hören kann.





Zwei meiner (gefühlten Tausend) Notizbücher und mein Ordner in dem meine ausgedruckten oder handschriftlichen Sachen drinne sind. ;)



Ich speichere mir in mein Handy immer Notizen oder bei mir fliegen immer unendlich viele kleine Zettel herum, wo ein paar Strichpunkte draufstehen. Sonst brauche ich nur noch ein bisschen Musik und eben Laptop oder Block und Stift. Selbstverständlich brauche ich auch Lust zum schreiben und gute Ideen.



Gar nicht. Sie sind einfach da, meistens dann wenn ich sie am wenigsten erwarte. Oft fallen mir Dinge beim spazieren gehen, in der Schule, beim Musikhören oder auch kurz vorm einschlafen ein. Deshalb habe ich z.B. immer auf meinem Nachttisch Zettel und Stift oder in der Handtasche und in der Schule ebenso. Unter der Dusche und beim spazieren gehen ist das blöde, wobei ich bei letzteren mein Handy benutze. 



Zum schreiben trinke ich meistens Tee oder verdünnten Saft. Manchmal auch einfach nur Wasser. Zum essen komme ich meistens nicht so wirklich, aber ab und zu sind es nur kleine Snacks wie Salzcräcker oder ähnliches. Für gewöhnlich sind diese Dinge aber eher nebensächlich, wenn sie überhaupt da sind.



Ich höre zum schreiben immer Musik, weil ich mich besser konzentrieren kann. Ich habe es auch schon ohne Musik versucht, aber da brauche ich um einiges länger, weil wenn die Musik im Hintergrund läuft schreibe ich einfach drauflos ohne mich von meinen sonstigen Zweifeln aufhalten zu lassen, die mich sonst immer alles nochmal überdenken lassen. Die Musik lässt also sozusagen den nervtötenden Zweifler in mir endlich mal die Klappe halten.


Ich google gerne mal, wenn ich nicht weiter weiß, habe aber auch ein Buch, welches von verschiedenen Autoren jeweils 10 Schreibtipps preisgibt. Einige sind nicht wirklich erfüllbar für mich (Kauf dir eine Katze xD), aber es sind auch hilfreiche Dinge dabei.



Habe ich zur Zeit nicht. Ich habe immer eine Lese - und eine Schreibphase und zur Zeit ist es definitiv die Lesephase gewesen, was sich aber anscheinend gerade wieder umstellt, weil ich nicht zum lesen komme und mein Kopf vor Ideen sprüht. Ich brauche jetzt nur noch Zeit und einen klaren Kopf um wieder regelmäßiger zu schreiben. 

Ich habe jede menge in meinem Kopf, doch immoment soll erst einmal mein einziges Projekt zur Zeit weiter geführt werden. Ich habe mein vorheriges auf Eis gelegt, weil über 100 Seiten davon von PC gekillt wurden -.- und fange nun immer wieder mit meiner neuen Idee von vorne an, weil sich mein Schreibstil immer wieder ändert. Jetzt habe ich jedoch vor es bis zum Ende durch zu schreiben und ich gebe mir alle Mühe es so bald wie möglich zu schaffen. ^^ Aber ich will mich auch nicht hetzten, besonders da ich erst einmal die Schule bewältigen muss. 



Google +, facebook und Twitter, was sich aber zur Zeit eher auf meinen Bücherblog bezieht. 



Ich tagge niemanden, aber ihr könnt euch den Tag gerne freiwillig nehmen. ;)

Freitag, 2. Januar 2015

In der Dunkelheit

In der Dunkelheit

Alles ist so nah und doch scheint es so unerreichbar. Wie eine tiefe Schlucht hat es sich in mich gegraben. Ich lausche auf die stille, doch nun kommt mir alles nur noch erdrückender vor. Es ist dunkel, doch meine Augen haben sich bereits daran gewöhnt. Doch diese stille ist unerträglich. An manchen Tagen durchbricht der Wind diese stille, doch auch er bringt nichts bis auf einsame leere mit sich. Mein Leben hat eine gewisse Routine und das ist es was ich brauche. Aber es ist nicht die Art Routine, die ich mir wünsche. Meine ist wie eine ewige Gefangenschaft. Als würde ich im Kreis laufen. Tag für Tag in meine Spuren vom Vortag treten. Darauf zu warten, dass ich mich zum schlafen legen kann. Mich ausruhen und alles abstellen kann, was in mir wütet.
 Wir wurden für gefährlich gehalten, obwohl wir nichts wollten als friedlich zu leben. Wir spürten den Hass, der von ihnen ausging. Ein Hass der sich über die Jahre hinweg, in ihre Seelen gegraben hatte. Sie haben uns gejagt und uns schließlich getötet. Nicht viele von uns lebten und jene die es schafften, flohen. Ich habe sie verloren. Alle. Ich bin allein. Irgendwann haben sie uns aufgehört zu jagen. Mag es daran liegen, dass wir kaum noch zu sehen waren, fast nicht mehr am Leben und sich Angst in unseren wild schlagenden Herzen gegraben hatte. Sie haben uns vertrieben und ihre Angst beinahe ausgelöscht. Es ist Zeit vergangen, doch bin ich noch immer allein. Sie sollen mich nicht nicht finden, denn die jahrelange Einsamkeit schürte meine Wut. Wir waren nicht gefährlich. Nicht für sie. Es ist die Einsamkeit und die Angst, die uns gefährlich macht. 
Niemand wird mich bemerken. Ich bin allein, streife wenn der Mond aufgeht, durch den Wald und dann wenn er am höchsten steht und alles in mir Tod zu sein scheint, heule ich mein Leid zum Mond heraus. Klage über alles was ich verloren habe, denn ich bin der einsame Wolf. 

Ellen

Dienstag, 25. November 2014

Könnt ihr mir helfen? Ich bin Ideenlos was Namen betrifft.

Mir fiel auf, dass ich einfach jedesmal auf ein Problem stoße. Ich weiß nicht was ich noch machen soll und bin total unkreativ in diesem Punkt. Vielleicht fällt es euch leichter und ihr könnt mir helfen Ideen zu sammeln.

Es ist nicht schwer.
Total einfach.
Es geht um Namen. 

Mir fallen einfach keine Namen für meine Leute ein.

Ich suche keine Namen wie Hendrik, Larissa und Lisa. Das sind so gängige Namen, die zwar sehr schön sein können, aber mir für meine Geschichte nicht gefallen. 
Ich suche Namen die etwas aussagen. Namen die es nicht in jeder Klasse gibt. 
Auch ab und zu mal Namen, die sehr abenteuerlich klingen.
Dabei geht es mir um beides um Jungs und Mädchennamen, aber den Schwerpunkt lege ich auf Jungsnamen, weil ich da überhaupt keine Ideen habe.

Bitte helft mir.
Ich will meinem armen männlichen Protagonisten endlich einen endgültigen Namen verpassen. Der arme musste den schon öfters mal ändern. 
Ich brauche außerdem immer mal wieder neue Namen. 
Über hilfe wäre ich schwer begeistert. :)


Mittwoch, 19. November 2014

Wo sind all die Träume hin?

Muss nochmal überarbeitet werden, was ich sobald wie möglich nachholen werde. :)

Wo sind all die Träume hin?

Sie lag auf ihrem Bett. Stille um sie herum. Nichts bis auf das ticken der Standuhr, die sie schon von Kind auf kannte. Arme und Beine hatte sie von sich gestreckt. Sie seufzte einmal tief und öffnete ihre Augen. Als sie einen Blick aus dem Fenster warf, konnte sie erkennen, dass es mittlerweile schon dunkel geworden war. Der Wind pfiff laut, als wolle er das Haus fortwehen. Es wegreißen. Den Boden unter ihr wegnehmen. Wie lange sie wohl hier schon lag? Sie wusste, dass sie die Uhr schon eine ganze Weile ticken hörte, aber wie lange genau, dass wusste sie nicht. Sie legte sich zurück auf ihre Matratze und sah zur Zimmerdecke hinauf. Weiß. Langweilig. Nichts aussagend. Einfach eine weiße Zimmerdecke. Trotz ihrer geschlossenen Zimmertür hörte sie leise Musik aus der Küche. Ihre Mutter musste das Radio angeschalten haben. Sie kannte das Lied aus alter Zeit und ein leises, sehnsüchtiges Lächeln umspielte ihre Lippen. So weit schien ihr diese Zeit entfernt. Die Zeit in der sie sich noch so lebendig gefühlt hatte. Sich um nichts sorgen hatte müssen. Wo sind all die Träume hin?, fragte sie sich nun. Sie hatte so viele Träume gehabt. Hatte immer mehr hinzu bekommen und mit der Zeit hatten sich ihre Träume verändert. Sie war älter geworden. Realistischer. Doch nun lag sie untätig auf ihrem Bett und fühlte sich leer. All diese Dinge nun zu verstehen, die damals unbekannt geblieben waren, gefiel ihr nicht. Sie wollte ihr einfaches Leben zurück, dass aus nichts weiter als Spaß, Freunde und Familie bestand. Ein Leben voller Träume, Märchen und kindlicher Unwissenheit. Es machte keinen Spaß aus seinen Träumen gerissen zu werden. Es tat weh. Als hätte ihr jemand etwas wichtiges genommen. Etwas, dass ihr unendlich viel bedeutet hatte. Ihre Träume. Was war das bloß für ein Leben ohne Träume? Wenn sie immer nur kämpfen musste. Berg für Berg bezwingen musste, jeder einzelne ihrer möglichen Träume einen Berg für sich darstellte, wie sollte sie das schaffen? Wann konnte sie aufhören zu kämpfen? Ihr lächeln wurde bitter. Realität ist beschissen, dachte sie. Träume sind süß, sanft und strahlend hell, wie ein Stern. Doch konnte sie weder fliegen, noch die Sterne vom Himmel pflücken. Das ist Realität. „Wo sind all die Träume von damals hin? Wieso träumen die Menschen?“ fragte sie sich. Wieso, wenn es doch unmöglich scheint? Vielleicht war es der Wind, welcher an ihr Fenster trommelte, der ihr antwortet. Vielleicht die alte Uhr, die noch immer stätig tickt und vielleicht. Ganz vielleicht, war es der winzige Funken in ihr, der wieder zu glühen Begann. Hoffnung. 

Ellen

Montag, 10. November 2014

Gedicht "Schutzschild"

Schutzschild

Schild immer oben,
nichts kann mich berühren,
doch ist es gelogen,
wollt doch nichts spüren.

Die grausame Angst,
sitzt mir im Genick,
im Panzer verschanzt,
mein kleiner Trick.

Alles prallt dagegen,
hält er noch stand?
wie soll ich ohne leben,
auf so offnem Land?

Bin leicht zu zerbrechen,
braucht so wenig Dinge,
kannst du mir versprechen,
dass alles gut ginge?

Meine Maske, lass sie mir,
reiß sie nicht herunter,
zügle deine neugier,
schau bloß nicht darunter.

Was du sehen wirst?
Tränen auf meinen Wangen,
vielleicht Hoffnung verlierst,
mir ist sie vergangen.

Spüre es überall,
vielleicht jetzt noch stehen kann,
doch auch der härteste Schutzwall,
zerbricht irgendwann.

Ellen

Dienstag, 4. November 2014

Gedicht "Bitterböse Worte"

Bitterböse Worte

Es gibt ein Biest,
schleicht durch die Nacht,
noch während du schliefst,
ist es erwacht.

Stehst im dunkeln,
hat dich im Visier,
seine Augen funkeln,
dies ist sein Revier.

Schlägt zu mit Klauen,
hinterlässt tiefe Wunden,
wo bleibt der Morgengrauen?
Wie viele Stunden?

Doch auch das Licht,
das Monster nie flieht,
heilt die Wunden nicht,
egal was geschieht.

Ist nur unsichtbar,
für niemand zu sehen,
doch ich höre's klar,
kann jedes Wort verstehen.

Es mit mir spricht,
Worte sind seine Macht,
es mich zerbricht,
Stück für Stück,
ganz sacht.

Ellen

Sonntag, 19. Oktober 2014

Gedicht "Sehnsucht"

Sehnsucht

Auf dieser Stelle,
stumm steht es da,
Energie in jeder Zelle,
unverwundbar.

Das blühende Leben,
voll sprudelnder Kraft,
die Nüstern beben,
so zauberhaft.

Die tiefschwarze Mähne,
der anmutige Trab,
ich mich zurücklehne,
weil es mir mut gab.

Solch kräftige Beine,
rennen in weite Fernen,
überqueren Fels und Steine,
fühl mich nah den Sternen.

Seh das Pferd weiterziehen,
hätt ich's doch gewagt,
wird sich meinem Blick entziehen,
 von Sehnsucht geplagt.

Ellen

Samstag, 4. Oktober 2014

Kurzgeschichte "Auf der anderen Seite"

Auf der anderen Seite

Sie dachte lange nach. Saß am Fenster und gab keinen laut von sich. Ihr Blick verlor sich und alles um sie herum verblasste. Sie hörte den Regen fallen, hörte wie er gegen das Fenster trommelte und dachte einfach nach.
Sie dachte an ihre Freundin Susie und wie sie sich am Vorabend gestritten hatten, weil Susie nicht verstehen wollte, wie es ihr mit der Scheidung ihrer Eltern ging. Sie hatte gelacht und leicht gesagt, dass dies nun wirklich nicht schlimm sei und das sie es hatte kommen sehen. Erinnerte sich, wie sie gezankt und sich Gemeinheiten an den Kopf geworfen hatten. Es machte sie wütend, aber auch traurig. Konnte sie von ihrer Freundin nicht ein wenig mehr Verständnis erwarten? Sie dachte daran, wie sehr sie sich geärgert hatte und wie sie schließlich wütend und verletzt von dannen gezogen war. Sie hatte nicht nach Hause gehen wollen. Dort würden ihre Eltern sie überrascht ansehen und sie fragen, weshalb sie zurückgekommen war und sie hatte wirklich keine Lust gehabt, das zu erklären. Entzürnt war sie also durch die dunklen Straßen gelaufen und wusste nicht wo sie hingehen sollte. Schließlich war sie zu ihrer besten Freundin gegangen. Jessie liebte Besuch und war nur ungern allein, daher freute sie sich zu jeder Uhrzeit, wenn jemand bei ihr vorbei schaute. Als sie auf der Türschwelle gestanden hatte, hatte Jessies Gesicht gestrahlt und sie hatte sich gleich wohl gefühlt. Geborgen. Und doch war heute alles anders. Obwohl Jessie lächelte, wusste sie, sie hatte einen schlechten Zeitpunkt erwischt. Sie sah Jessies Augen verräterisch glänzen und ihr Lächeln wirkte herzlich, aber schmerzerfüllt. Sie hatten sich nahe Zueinander gesetzt und sie hatten angefangen von alten Erinnerungen zu erzählen. Es machte Spaß von den alten Zeiten zu reden und es lenkte Jessie ab. Sie lächelte hin und wieder und manchmal musste sie so lachen, dass ihr Lachen in einem erschöpften Husten unterging. Sie hatten sich an den Händen gehalten. Ihre ganz warm und weich und Jessies dünn und kalt und bis tief in die Nacht hinein so da gelegen, auf Jessies Bett. Irgendwann war Jessie halb eingeschlafen und murmelte nur noch leise Worte vor sich hin. Plötzlich war die Krankenschwester hereingekommen und hatte Jessie ihr Schmerzmittel verabreicht. Danach war Jessie gar nicht mehr ansprechbar. Es war der Moment indem sie anfingen zu weinen. Sie sah zu ihrer besten Freundin hinab und wusste, dass sie nicht mehr lange Zeit haben würden. Weinend hielt sie Jessies Hand in ihrer und ihr Körper wurde von Schluchzern geschüttelt. Irgendwann war sie eingeschlafen. Aufgewacht war sie von einer leichten Berührung an ihrer Schulter. Sie hatte die Augen geöffnet und in die Augen von Jessie, Nein von Jessies Mutter gesehen. Sie waren voller Tränen und sie wusste, dass etwas nicht stimmen konnte. Als sie Neben sich geblickt hatte, hatte sie Jessie gesehen. Jessie, wie sie immer gewesen war und doch war etwas anders. Jessies Augen waren geschlossen, doch wirkte sie anders. Sie hatte auf ihre Brust gesehen und konnte keinen Atemzug entdecken. Während sie geschlafen hatte, mit der Hand ihrer besten Freundin in der ihren, hatte diese die Welt hinter sich gelassen. Die Welt, ihre Familie, das Krankenhaus, die Schmerzen und auch sie.
Ein Klopfen riss sie aus ihren Erinnerungen. Ihre Mutter öffnete die Tür und hielt ihr das Telefon entgegen. „Es ist Susie. Sie möchte mit dir reden.“ Zögerlich nahm sie das Telefon entgegen und starrte eine Weile darauf. Susie war manchmal eine egoistische Kuh und sie war anstrengend und doch war sie ihre Freundin. Und da war noch etwas. Die andere Seite. Denn auf der anderen Seite, hatte Susie ihr Zeit geschenkt. Der Streit hatte sie zu Jessie getrieben. Hätten sie sich nicht gestritten, wäre sie in dieser Nacht niemals zu Jessie gegangen. Es war eine traurige Nacht gewesen. Vielleicht sogar die traurigste ihres Lebens und doch hatte sie Jessies Hand gehalten und war bei ihr gewesen, als diese sie vielleicht am meisten gebraucht hatte. Eine Träne rann ihre Wange hinab und ein leises lächeln flog über ihre Lippen. Dann hob sie den Telefonhörer ans Ohr. „Hey.“ flüsterte sie. 

Ellen