Samstag, 13. Februar 2016

Eine Reise

Eine Reise

Ich mache eine Reise,
hinfort ins Niemandsland,
mal summ ich laut, mal leise,
der Weg ganz unbekannt.

Wo wird die Reise enden?
dort wo nichts schlechtes wär,
Suchende das Glücke fänden,
umgeben vom Sternenmeer.

Der Weg hinauf so steil,
niemals ein Blick zurück,
niemals lange verweil,
die Suche nach dem Glück.

Ich werde mich verändern,
nie mehr die alte sein,
vorbei an allen Ländern,
in Wolken tief hinein.

Ich bin auf einer Reise,
 werd immer weiter streben,
mal summ ich laut, mal leise,
gibt nur das eine Leben.


Donnerstag, 11. Februar 2016

Liebes Vergangheits-Ich

Liebes Vergangheits-Ich

Liebes Vergangheits-Ich,

musst grad an dich denken,
Denk an mein altes ich,
will dir neue Worte schenken,
vergessen tue ich nicht.

Erinner mich an Tage,
so ganz ohne Sorgen,
ohne viel gesage,
fühltest dich geborgen.

Erinner mich an Stunden,
die dir zu dunkel waren,
hab sie überwunden,
lieb die Nacht seit Jahren.

Erinner mich an Ängste,
die niemals zu dir kamen,
deine Liste war die Längste,
für manche keine Namen.

Erinner mich an Dinge,
da musstest du stark bleiben,
mich heut noch dazu zwinge,
keine Schwäche zeigen.

Erinner mich an die Seifenblase,
die dumpfe Töne brachte,
blieb nur eine Phase,
sie dich misstrauisch machte.

Erinner mich an das Kind,
stumm, klein und naiv,
bevor alles neu beginnt,
nett, lieb, kreativ.

Liebes Vergangheits-Ich,

Erinner dich an Tage,
die dich dem Glück nah brachten,
an jede Schluchtzer, Lacher, Klage,
die mich zu mir selbst machten.

Montag, 21. Dezember 2015

Glatter Bruch

Glatter Bruch

Stell es geschickt an,
durch Gesten, Worte, einem Spruch,
verletzt du mich irgendwann,
bitte, ein glatter Bruch.

Denn versuchst du es abzudämpfen,
entstehen Hoffnungen und Splitter,
werde ich nur länger um nichts kämpfen,
schlägt ein wie ein Gewitter.

Bitte keine schönen Worte,
und kein falsches Lachen,
ich will nicht am fremden Orte,
aus dem Traum aufwachen.

Die Hoffnung ist nichts gutes,
lässt mich zwar länger stehen,
doch lässt mich blinden Mutes,
nicht die Wahrheit sehen.

Brüche können heilen,
Splitter werden übersehen,
will nicht im Leid verweilen,
kannst du den Wunsch verstehen?

Dienstag, 15. Dezember 2015

Auf dem Gipfel

Auf dem Gipfel

Ein einsamer Berg,
bin auf der höchsten Spitze,
es ist ein Wunderwerk,
auf dem ich alleine sitze.

Es ist der kalte Regen,
der meine wärme nimmt,
kalte Hände sich um mich legen,
Regen hinab rinnt.

Und diese eisige Ruhe,
der Welt nun auferlegt,
ganz gleich was ich auch tue,
sie etwas in mir regt.

Die kurzen Augenblicke,
die mir den Frieden bringen,
alles schlechte hinfort schicke,
und mich kann selbst bezwingen.

Die Zukunft, kann es sehen,
jemand wird den Berg erklimmen,
wird hier oben alleine stehen,
und vielleicht vom Frieden singen.

Freitag, 23. Oktober 2015

Kurzgeschichte - "Wahrheit oder Lüge?"

Heute gibt es nach ganz langer Zeit mal wieder eine Kurzgeschichte. Rechtschreibkorrektur folgt. Ich bin mit dem Ende noch nicht vollständig zufrieden, aber lasst mich doch wissen, was ihr darüber denkt. :)


Wahrheit oder Lüge?
Wahrheit und Lüge. Wieso denke ich darüber nach, überlegte ich. Wieso sagt mir mein Gewissen immer wieder, dass es falsch ist zu lügen. Wieso ist die Wahrheit so viel besser. Lügen sind schöner. Sie machen aus den schlimmen Dingen schöne und man kann einem in eine Welt entführen, in der es nichts schlechtes gibt. Natürlich ist auch das Gegenteil Möglich. Mit Lügen kann man zerstören. Sie können brennend und wütend sein wie Feuer und sie können mehr verletzten als jedes Messer dieser Welt es jemals könnte. Aber die Wahrheit ist kalt und hart. Es gibt kein wenn und aber. Sie ist einfach da. Ob sie einem nun passt oder nicht. Man kann die Wahrheit nicht umschreiben und schönreden kann man sie im Grunde genommen auch nicht. Wieso sagt mir mein Gewissen also, dass die Lüge schlimm und die Wahrheit gut ist? Und was ist die schlimmste Art der Lüge?

Ich ließ die Füße über mein Bettende hängen und trat gedankenverloren gegen den Bettpfosten. Die schlimmste Form der Lüge? Vielleicht ist die schlimmste Art der Lüge, die, die Beziehungen zerstört und Leute ins Unglück reißt. Oder es sind die kleinen Lügen, die eigentlich die Personen verschonen sollen, sie aber damit im unwissenden lassen. Vielleicht ist es aber auch die Lüge an einem selbst. Mir etwas Vorzuglügen, obwohl es gar nicht stimmt. Ganz schön dämlich eigentlich, aber nicht schlimm auf den ersten Blick. Schließlich ist es eine solche Lüge, die die Welt in Watte packt. Damit ich mich selbst schütze und nicht traurig sein muss. Aber wenn ich mich selbst belüge, woher soll ich dann lernen was Vertrauen ist, wenn ich mir selbst nicht über den Weg trauen kann?

Ich warf einen Blick auf die Uhr, die an der Wand hing und leise ihr ticktack hören ließ. Schon viertel vor sechs. Verdammt. Ich ließ den Kopf wieder zurück aufs Bett sinken und dachte weiter nach. Näher betrachtet ist es nicht nur die Lüge, die wie Feuer über das Land fegt. Die Wahrheit hat ebenfalls eine enorme Kraft. Ich meine, wie viele Menschen wollen die Wahrheit nicht hören? Sie ziehen die Lüge vor, weil die Wahrheit manchmal viel schrecklicher ist. Lügen werden uns aber auch immer auf dem Silbertablett serviert, während man für die Wahrheit oft ins brennende Haus rennen muss. Wer macht das schon? Es ist gefährlich und Spaß macht es auch keinen. Die Lügen sind überall. Nein, dir steht das Kleid super. Ja, wir sind ein Demokratischer Staat und sind immer fair. Ja, ich war gestern pünktlich um Zeh Zuhause. Nein, ich habe noch nie die Schule geschwänzt. Ja, ich liebe dich wirklich. Ganz einfach. Wieso sollte ich dann ein schlechtes Gewissen haben, wenn mein Gegenüber genau das hören will? Sind doch selbst dran Schuld, wenn sie meinen Lügen glauben schenken, auch wenn alles dagegen spricht. Oder? Ich meine alles ist besser als: Du siehst in den Kleid fett aus, wir sind nur auf das Geld aus, eigentlich habe ich gestern gar nicht hier geschlafen, ich bin nie in der Schule und lieben tue ich dich auch nicht. Wer will das schon hören?

Man stelle sich einen Tag vor, an dem man mal ausnahmslos die Wahrheit sagt. Meine Welt würde danach in Schutt und Asche liegen und nebenbei wäre ich wohl die schlimmste Person der Stadt. Ich meine, wer zu viel lügt ist schnell gehasst und wer immer die Wahrheit sagt auch. Aber okay, wenn die Gesellschaft immer die Wahrheit will, werde ich ihr die geben. Sie werden sehen, was sie davon haben. Denn sogar damit belügen sie sich selbst. Sie sagen sie wollen die Wahrheit, aber ob das auch stimmt? “Thea, kommst du kurz nach unten?” rief Mom die Treppe hinauf. Stöhnend rappelte ich mich auf und lief polternd die Treppen hinab. “Was gibt's?” fragte ich und gähnte. “Hast du deine Hausaufgaben schon fertig? Dann können wir jetzt essen gehen.” Mom schob sich an mir vorbei und griff nach ihren Autoschlüssel. Andererseits...die Wahrheit kann noch bis morgen warten. “Ja, war gar nicht so viel wie ich dachte.” log ich und schlüpfte in meine Schuhe, nicht ohne das mir ein grinsen übers Gesicht huschte.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Ohrwurm

Ohrwurm

Geht nicht mehr aus dem Kopf,
kontrolliert meine Gefühle,
ich mit im Takte klopf,
tanze um Tische und Stühle.

Meine Stimmung hebt sich im nu,
ich kann alles schaffen,
meine Zweifel komm zur Ruh,
lass die anderen gaffen.

Alles woran ich denke,
spiel das Lied noch einmal an,
ich fröhliche lächeln verschenke,
weil ich es plötzlich kann.

Alles in mir strahlt vor Glück,
ich nur auf das Liedlein  lausch,
blicke nicht mehr vor und zurück,
ich bin wie im Rausch.

Das Lied, es geht zu ende,
bin wieder im hier und jetzt,
es brechen alle Bände,
das Leben sich fortsetzt.





Donnerstag, 30. Juli 2015

Zuhörer

Zuhörer

Rede immer mehr,
sag hörst du mir zu?
Es interessiert dich nicht so sehr?
Warum rede ich, wozu?

Was bringen all die Worte,
wenn sie nur vorbei streichen,
nie komm an neue Orte,
und dich niemals erreichen?

Was bring all die Versprechen,
wenn sie keinem was bedeuten,
kann sie halten oder brechen,
weil sie werden vergessen.

Was bringt Ehrlichkeit und Reue,
wenn keiner dies erhört,
und auch Schwüre von der treue,
bleiben fort, ganz ungehört.

Ich rede in die Leere,
nun hör doch endlich hin,
gib auf die Barriere,
gib Worten einen Sinn.

Ich will das nochmal überarbeiten, weil ich noch nicht ganz zufrieden bin. :)

Sonntag, 5. Juli 2015

Geheimnis

Geheimnis

Kommt nicht über meine Lippen,
ich werd nichts sagen, nicht ein Wort,
ich weiß die Stimmung würde kippen,
und mein Geheimnis wäre fort.

Wie eine Feder in der Hand,
Wind kommt auf, konnts nicht erahnen,
weht hinfort ins fremde Land,
wild umher in wirren Bahnen.

Oft Freundschaften wie aus Glas,
darfst sie niemals fallen lassen,
die Geheimnisse, die ich besaß,
dürfen nie meinen Mund verlassen.

Und die Momente, woher soll ich wissen,
soll ich nun reden oder schweigen,
bin innerlich völlig zerrissen,
ist Schweigen dumm oder mein eigen?

Eine Sekunde, ein Moment,
ein strammes Band, das wir nun teilen,
nun ist es immer da, präsent,
wird unaufhörlich hier verweilen.

Doch muss ich auch Opfer bringen,
kann die Wahrheit nicht befreien,
muss mein Schweigen mir erzwingen,
würde es gerne hinaus schreien.

Schweigen, reden, ja oder nein,
wird immer meine Frage bleiben,
Schweig ich, kannst du's mir verzeihen?
Oder wird es dich vertreiben?

Ellen

Sonntag, 14. Juni 2015

Und weil ich keine Worte habe, hier ein kleiner Tag - :)

Huhu ihr lieben,

da ich zur Zeit sehr wenig von mir gebe (überall), kommt heute auch nur ein kleiner Tag von mir. Eigentlich sind es zwei Tags von Ramiel und ich freue mich auch über beide (Dankeschön! :) ) aber werde ich den Kommentier Award auf meinem Bücherblog machen, da ich dort einfach mehr reinschreibe und daher auch mehr Kommentatoren habe. ;)

Aber heute geht es um Meine Summer-Bucket-List. 

Die Regeln sind kinderleicht. Einfach 10 Dinge aufschreiben, die ich diesen Sommer erreichen möchte. Da mich die grausame Bloggerfaulheit befallen hat, werde ich niemanden Taggen, aber ihr dürft euch alle den Tag gerne mitnehmen (wie immer. ;) )

1. Mehr Sport machen.

Jetzt da ich endlich eine Sportart gefunden habe, die mir richtig viel Spaß macht werde ich das natürlich auch ausnutzen wollen. Ich hoffe also das ich viel Zeit habe und immer schön zum Training gehen kann. :)

2. Über alles weitere nachdenken. 

Ja, zur Zeit steht es noch in den Sternen ob ich versetzt werde oder nicht und daher werde ich mir diesen Sommer gedanken machen müssen wie es weiter geht. Wenn ich versetzt werde mache ich natürlich einen Luftsprung und bleibe da wo ich bin, aber wenn nicht muss ich gucken wo ich weiter mache.

3. Mit Freunden an den Strand gehen.

Ich habe echt Lust an einem warmen Sommertag mit ein paar Freunden an den Strand zu gehen, mir Sonnenbrand zu holen, abends von den Mücken zerstochen zu werden und jede menge Salzluft einzuatmen. Also werde ich das wohl hoffentlich auch tun. 

4. An mir arbeiten.

Habe ich dringend nötig und das ist wohl der umfangreichste und schwierigste Punkt von allem. Besonders da dieser Punkt viele Unterpunkte beinhaltet.
1. An meinem Selbstbewusstsein arbeiten (dringend nötig!) 
2. An meinen Selbstzweifeln arbeiten (dringend nötig!)
3. Einfach mal sagen können, es ist mir egal!
4. Aufhören zu nett zu sein. 

5. Mich entspannen.

Schule ist schön und gut, aber es gibt ein paar Dinge die ich total aufregen. Und genau diese Dinge will ich endlich mal vergessen und aus meinem Kopf verbannen. Das zieht mich nur runter und macht Punkt 4 nur noch schwerer umsetzbar. 

6. Mal wieder zum schreiben kommen.

Dafür habe ich zur Zeit keinen nerv und auch keine (siehe letzten Post) Worte. Ich hoffe das ändert der Sommer wieder. :D

7. Etwas verrücktes tun.

Das habe ich mir fest vorgenommen. Ich muss mal irgendwas verrücktes tun. Nicht irgendwas allgemein verrücktes, sondern etwas für mich persönlich verrücktes. Etwas das ich unter normalen Umständen niemals tun würde. Um das zu tun, werde ich jedoch jemanden an meiner Seite brauchen, der es zum einen Bezeugen kann und zum anderen mich ermutigen kann. :D

8. Meinen Kleiderschrank aufpeppen.

Wenn ich in meinen Schrank gucke, sehe ich nur totale Langeweile. Also habe ich beschlossen dem ganzen mal ein bisschen entgegen zugehen und mir neue Sachen zuzulegen. Damit habe ich auch schon begonnen. :)

9. Liegen gebliebene Sachen klären.

Dazu gehören nicht nur Dinge, die ich einfach vergessen habe oder keine Lust oder keine Zeit zu hatte, sondern auch mal ein oder zwei Beziehungen zu Freundinnen, die gerade etwas schwächeln aufzubessern oder damit abzuschließen um nett auseinander zu gehen. 

10. Spaß haben.

Ich will mir den Sommer von nichts und von NIEMANDEN vermiesen lassen. Also werde ich versuchen möglichst viel Spaß zu haben. :D

Mal sehen ob ich das alles in die Tat umsetzten kann. Einige Punkte erscheinen zwar etwas merkwürdig, sind aber für mich allesamt sehr wichtig und brauchen zum Teil auch ein bisschen Mut meinerseits. :)

Übrigens könne ihr mal nach rechts schauen, denn Schillernde Libellen ist jetzt auch auf Facebook zu finden. ;)

Donnerstag, 4. Juni 2015

5 Gründe, warum ich immer wieder nach Worten suche...

Kennt ihr das? Ihr wollt anderen etwas mitteilen und findet einfach nicht die Worte dafür.
So geht es mir oft in letzter Zeit. Es gibt viele Momente in denen mir das passiert und ich finde es einfach schrecklich. Hier sind einige Momente in denen ich nach Worten suche:
  1. Dinge die mich zu sehr emotional treffen, im positiven oder auch im negativen Sinne, weiß ich oft einfach nicht in Worte zu fassen. 
  2. Wenn ich diese Geschichte schon komplett im Kopf abspielen lassen kann und es mir schwer fällt es aufzuschreiben, da ich das alles erst einmal sortieren muss.
  3. Zudem fällt es mir immer schwer Anfänge zu schreiben. Der erste Satz ist der schlimmste. Er macht alles weitere aus und leitet das geschriebene in die Richtung in die es gehen wird.
  4. Wenn mir einfach das richtige Wort mal wieder nicht in den Sinn kommt.
  5. Wenn es kein richtiges Wort für etwas gibt, weil es nur in meinem Kopf stattfindet.
Bitte sagt mir, dass es euch auch so geht. Das ist manchmal wirklich anstrengend. Ich will so gerne endlich mit meiner Geschichte weiter kommen, aber ich finde jetzt schon ein ganzes verfluchtes JAHR!!!! die bescheuerten Worte nicht. Das ist SO frustrierend... :(