Sonntag, 21. Juli 2013

Kurgeschichte - Angst!

Angst

Mir brach der kalte Schweiß aus. Ich musste hier raus. Jetzt. Sofort. Auf der Stelle! Die Panik schnürte mir die Kehle zu. Ich – Mia – war noch nicht bereit zu sterben. Wie hatte es nur soweit kommen können? Wie war ich überhaupt hierher gekommen? Wirklich aus freien Stücken? Wie konnte man nur so dumm sein. Mein Atem beschleunigte sich und ich musste mich zwingen nicht aufzuspringen und um Hilfe zu schreien. Der Raum in dem ich mich befand war dunkel und bösartig wie in einem meiner schlimmsten Alpträume. Obwohl er weiß gestrichen war, kam ich mir vor als würde ich in der Hölle sitzen. Ich hatte solche Angst. Durch ein kleines Fenster fiel Licht in das grausige Zimmer. Ich wollte hier nicht sein. Ein stechender Schmerz durchfuhr mein Handgelenk. Ich zuckte zusammen und sah hektisch hinunter. Unter anderen Umständen hätte ich sicherlich über mich selbst gelacht, als ich merkte das ich mir meine Fingernägel so fest in meinen Arm gekrallt hatte das es höllisch weh tat  aber mir war nicht nach Lachen zumute. Wie auch? Hier in einem spärlich ausgefüllten Raum, mit weißen Wänden,Gardinen,Tischen und Schränken. Ganz abgesehen von den Folter Utensilien die auf den Tischen lagen. Ich traute mich nicht einmal nur hin zu schauen. Ich wäre so gerne aufgesprungen und nach draußen gestürmt, aber das war nicht möglich. Die Tür war geschlossen und im Unwahrscheinlichen Fall, das ich nach draußen gelangen würde könnte es passieren das ich in vielleicht noch größere Gefahr geriet als ich jetzt schon war. Es würde das ganze Unterfangen nur noch beschleunigen. Wenn ich nach draußen rannte würde ich möglicherweise IHM über dem Weg laufen. ER war mein schlimmster Alptraum. Seinetwegen war ich hergekommen, weil er mir möglicherweise „helfen“ konnte. Ja, klar. Umbringen würde er mich. Vor meinem Tod hätte ich noch zu leiden. Folter würde er anwenden. Ich öffnete langsam meine Verkrampften Hände die sich noch immer in meine Arme gekrallt hatten. Meine Fingernägel hatten rote Umrisse hinterlassen. Ich schlang die Arme stattdessen um meinen Körper und wiegte mich wie eine Geisteskranke vor und zurück. Alles wird gut. Alles wird gut, redete ich mir selbst Mut zu. Aber es würde nichts gut werden. ER würde dennoch kommen. Mein Herz raste und ich hatte Angst das es mir aus der Brust sprang oder schlimmer noch einfach kraftlos, vor lauter Überanstrengung stehen blieb. Ich würde diesen Tag nicht überleben. Mama. Ich will zu meiner Mama, dachte ich völlig verängstigt. Klar, das mag jetzt kindisch klingen. Wie ein Kleinkind das nach seiner Mama schreit, aber erstens schrie ich nicht - Ich dachte es lediglich - und zweitens wünschte ich mir das ich wenigstens nicht mehr alleine in diesem Raum war. Ein wenig Gesellschaft, der es genauso ergehen würde wie mir. Doch ich war allein. Ich würde solange allein sein bis es losging. Bis ER kam. Eine Träne rollte über meine Wange. Ich wischte sie rasch weg. Wenn jemand den Raum betrat wollte ich nicht schwach wirken. Ich wollte nicht zeigen wie verängstigt ich war. Wenigstens das wollte ich vor meinem bevorstehenden Tod von mir erwarten können. Das ich stärke zeigte. Ich hörte auf mich vor und zurück zu schaukeln und ließ meine Arme schlaff in meinen schoß sinken. Ich war bereit. Komm doch, dachte ich voll gespielten mut. Aber in Wirklichkeit wischte ich mir eine zweite Träne von der Wange und schloss meine Hände zu Fäusten. Gott stehe mir bei. Krampfhaft und unter großer Anstrengung konzentrierte ich mich aufs gleichmäßige Atmen. Einatmen. Ausatmen. Einatmen. Ausatmen. Das ticken der Uhr beunruhigte mich zusätzlich. Es war als würde sie zu mir sprechen. Nein, als würde sie mich auslachen. Ich zuckte erschrocken zusammen als ich aus den Augenwinkeln sah wie die Türklinke nach unten gedrückt wurde. Es war also soweit. ER würde jetzt kommen. Die Tür schwang auf und erneut erfasste mich eine Panik welle. Vor mir stand ein knapp 1,95 Meter großer Mann mit dichten dunkelblonden Haaren, die streng zurückgekämmt waren. Seine Eisblauen Augen musterten mich. „Hallo Mia.“ sagte er in einem überraschenden freundlichen Tonfall. Das passte überhaupt nicht zu ihm. Doch ich wusste das dies nur Tarnung war. Er würde gnadenlos mit mir sein. Ich antwortete ihm nicht, gelähmt vor Angst. Plötzlich stand meine Mutter hinter ihm. „Sie sollten wissen sie hat schreckliche Angst vor Ärzten.“ sagte sie in freundlichen Tonfall. Sie redete mit ihm wie...mit einem guten Bekannten. Sie redete mit meinem Mörder. „Oh, aber nicht doch. Du brauchst keine Angst vor mir zu haben ich bin eigentlich ein ziemlich anständiger Kerl. Es ist lediglich eine kleine Blutabnahme nötig. Es tut überhaupt nicht weh und geht ganz schnell.“ sagte er sanft. Mir wurde übel. Das war es nun. Mein Todesurteil war gefallen. Gut gelaunt trat der Arzt zu mir heran um sich an die Arbeit zu machen. Gott stehe mir bei.

Ellen

Samstag, 20. Juli 2013

So Zwischendurch!

Endlich. In meinem Kopf brennen zwei neue Ideen für Kurzgeschichten. Das bedeutet das es bald wieder 2 Stück geben wird. Wie lange die werden kann ich noch nicht sagen. Ich habe noch eine etwas ältere, weiß aber nicht ob ihr daran gefallen finden würdet. Zu der einen Kurzgeschichten Idee wird vermutlich auch noch ein Gedicht folgen. Wie lange es dauert kann ich nicht sagen, aber ich versuche morgen mindestens einen Teil der ersten Geschichte zu bringen. Bis dahin müsst ihr noch warten. :D
Hoffe bei euch ist das Wetter genauso schön wie hier.

eure Ellen :)

Achja:

http://collectionofbookmarks.blogspot.de/2013/07/wir-packen-buchpakete-und-ihr-bekommt.html#moreBevor ich sterbe
Hier unter diesem Link findet ein Gewinnspiel statt. Für alle die gerne lesen. ;)

Mittwoch, 17. Juli 2013

Die Stimme im Kopf!

Ich habe keine Ahnung wie ich darauf kam. ;) :D
Der aufbau sieht ein bisschen gruselig aus, aber was solls? :D

Die Stimme im Kopf

Ein flüstern,
für mich zu hörn,
sie redet mit mir,
könnt es schwörn.

Eine Stimme,
murmelt leis,
viele Dinge,
die sie weiß.

Redet, redet,
viel zu viel,
hilft mir oft,
das ist der deal.

Bin ich verrückt?
Redet immer,
hört nicht auf,
wird  schlimmer.

Sprach ich laut?
Sie hat gesprochen,
immer  Probleme,
schon seit Wochen.

Höf auf,hör auf,
sie spricht,
hör auf, hör auf,
sag das nicht.

Habe Angst,
fürchte mich,
spricht, spricht,spricht,
rette dich.

Brauche Hilfe,
bin verrückt,
hilf mir doch,
sie mich erdrückt.

Mama, Mama,
wie kann ich danken,
erklärte mir,
es sind Gedanken.

Ellen

Montag, 15. Juli 2013

Wind!

Dieses Gedicht schrieb ich auf einer Grillfeuer. In diesem Moment war mir einfach langweilig und das einzige was ich zu dieser Zeit registrierte, war der pfeifende Wind, der mir um die Ohren schlug.

Wind

Ein stetiges rauschen,
sei still, um zu lauschen,
er spricht zu dir,
geht fort von hier.

Das rascheln der Blätter,
hängt ab vom Wetter,
genieße es immer,
es geht nämlich schlimmer.

Regen sich ergossen,
habe es genossen,
gejubelt wie ein Kind,
rannte leis und geschwind.

Ein stetiges rauschen,
sei still um zu lauschen,
stell dich nicht blind,
genieße den Wind.

Ellen

Freitag, 12. Juli 2013

Zweiter Teil der Sommerferien!

Nach drei Wochen Sommerferien...
Wie die Überschrift es schon erzählt hat: 3 Wochen sind schon von den kostbaren Sommerferien verflogen und nichts habe ich getan. Nur herum gelegen und von der Sonne gegrillt wurde ich. Hat aber Spaß gemacht, muss ich zugeben. :D
Jetzt bin ich bei meinem Vater, denn ganzen Rest der Sommerferien verbringend. 
Jaja, das Land. Auch das hat viel zu bieten. Wälder,Schafe,Pferde,Felder, Menschen mit viel liebe für ihren Garten (Okay, das gibt es auch in der Stadt, aber hier draußen ist es einfach...intensiver.) und Ruhe. Natur,frieden,Sonne. Dieses Motto ist es nun in der Zweiten Halbzeit.
Ja, auch zum Regelmäßigen schreiben bin ich NICHT gekommen. Ich weiß ich weiß, aber in den Sommerferien sind sowieso nicht immer alle online und die großartigen Ideen blieben einfach aus. Wenn ich morgen Zeit finde (und Lust) schreibe ich entweder ein (paar?) Gedicht(e) oder ich fange eine Kurzgeschichte an. ;)

Bis dahin
Gute Nacht! :)

Ellen 

Montag, 8. Juli 2013

Hass

Hass

Dunkel wie die Nacht,
benutz ihn mit bedacht,
nicht leicht ihn zu trainieren,
du könntest dich verlieren.

Giftig wie der Neid,,
brodelnd wie die Wut,
erfreut sich an Leid,
sei auf der Hut.

Kommt rasend schnell,
sieht es kaum kommen,
er leuchtet grell,
fühlst dich benommen.

Mächtig, wie die Liebe,
brennend wie Schmerz
lauter starker Hiebe,
frisst sich ins Herz.

Halt die Augen offen,
hast es oft gehört,
auch du bist betroffen,
denn Hass zerstört.

Ellen

Freitag, 5. Juli 2013

Wie die Ameisen!

Ein Julitag mit Sonne
Die letzten Wochen voller Regen und Gewitter. Alles war nass und kalt. Dabei hatte man sich doch so auf den Sommer gefreut. Die erste Woche der Sommerferien verging und die zweite ist auch bald vorüber. Wie schnell die Zeit doch rennt...
 Heute scheint die Sonne. Warm und hell so wie es in den Sommerferien oder eben im Juli sein sollte. Da plötzlich, alles voller Menschen. Wie die Ameisen rennen sie durch die Gegend, jeder mit einem bestimmten Ziel im Hinterkopf. Egal wo man auftaucht überall tummeln sich die Massen, freuen sich am Meer, an der Stadt mit ihren vielen Eisläden und an ihren Gärten, Balkonen und allgemeinen Wiesen. Plötzlich sind alle wieder da. In der Regenzeit waren die Straßen menschenleer. Niemand hatte Lust nach draußen zu gehen. Manchmal kam es vor das man einen einsamen Gassi gänger traf, der seinen armen Hund schließlich nicht den ganzen Tag einschließen konnte. Ich gehörte auch zu diesen einsamen Läufern, denn auch mein Hund musste mal nach draußen an die frische, kalte Luft. Jetzt gehe ich nach draußen und freue mich auf einen stillen warmen Sommer Spaziergang und plötzlich sind sie alle wieder da. Jede Menge Menschen. Überall! Mit Hunden, mit kleinen und großen Kindern, die älteren Leute die jungen Leute. Alles voller Menschen. Jede Bank ist besetzt, jeder Spielplatz ist überfühlt mit fröhlich rufenden Kindern, jedes Cafe randvoll mit fröhlichen Leuten in kurzen Sommer Klamotten.. Es ist ein ungewohnter und doch schöner anblick und ich bin mitten unter ihnen. Auch ich bin einfach irgendwer die mit ihrem Hund nach draußen geht und die Sonne genießt. Sie sind alle wieder da. Wie die Ameisen.

Ellen



Mittwoch, 3. Juli 2013

Leben!

Hier das Zweite. :)

Leben

Das Leben bestückt,
mit vielen Dingen,
jedes Leben,
wird Bereicherung bringen.

Verschiedne Pflanzen,
jede anders scheint,
ziehen ihre Kraft,
durch den Himmel wenn er weint.

Geht weiter mit den Wesen,
die gehn auf Gras und Stein,
so ist es gar gewesen,
so wird’s auch immer sein.

Und was ist mit denen,
die Fliegen mit dem Wind?
Ziehn ihre Kreise,
leis und auch geschwind.

Dann bleibt noch das Wasser,
wo viele Wesen schwimmen,
die Richtung und die Tiefe,
tut jedes selbst bestimmen.

Drum gibt es noch ganz viele,
die Natur damit bestückt,
und alle sind sich sicher,
jedes ist geglückt.

Ellen

Dienstag, 2. Juli 2013

Schutzengel!

Ich habe mal wieder nach alten Gedichten von mir gekramt und Zwei gefunden. Ja, sogar das Datum habe ich in die Ecke geschrieben gehabt. Dieses ist vom 21.01.2012. Ist also schon ein Jahr her. Ein Zwei Sachen habe ich verbessert, aber im Grunde sind sie gleich geblieben. Hier ist das erste und morgen kommt das zweite.  

Schutzengel

Schatten in der Nacht,
zwei Autos fahren schnell doch sacht,
bis es plötzlich lauthals kracht,
ein Schutzengel Sie bewacht.

Lautes heulen, blaue Lichter,
viel getummel, fremde Gesichter,
alles durch Finsternis schwebt,
doch die junge Frau lebt.

Leises piepsen sie vernahm,
immer lauter, ihr ist warm,
alles schmerz, leises wimmern,
nichts könnt sich jetzt verschlimmern.

Öffnet langsam ihre Augen,
Schläuche an ihren Armen saugen,
Sie fühlt sich benommen,
hat gegen den Tod gewonnen.

Sie wird heut nach Hause gehen,
kann vieles nicht verstehn,
ihr Engel, um ihr Leben geworben,
doch der andre ist gestorben.

Ellen

Samstag, 29. Juni 2013

Der neuste Tag.



Die Regeln des Tags:
- als Dankeschön den Tagger verlinken
- die 11 Fragen des Taggers beantworten
- 10 Blogger heraussuchen, die unter 200 Follower haben, und taggen
- Zurücktaggen ist nicht erlaubt
- sich selbst 11 Fragen ausdenken 

Die Fragen:
1. Hast du eine seltsame Angewohnheit?
Wenn man Selbstgespräche dazu zählt ja. Obwohl das ja Gesund sein soll. :D

2. Wie verhälst du dich wenn du nervös bist?
Ziemlich unterschiedlich. Meistens bin ich dann unruhig.

3. Welche Wort/Redensart ist für dich typisch?
Typisch gibt es bei mir eigentlich nicht. Das kommt immer drauf an. ;)

4. Welche prominente Person findest du wirklich hübsch?
Weiblich: Emma Watson
Männlich: Ian Somerhalder

5. Auf wie vielen Konzerten warst du schon?
Leider auf keinem. Kommt sicher noch.

6. Wie ist die Wand deines Zimmers dekoriert?
Eine Wandseite ist Lila gestrichen und geht zur benachbarten Wandseite mit Zwei strichen (einer nach unten einer nach links) weiter. An meinen Wänden hängt sonst nicht viel. Nur eine Pinnwand,ein Traumfänger,mein Föhn und am wichtigsten eine 30cm große deko Libelle.  :D

7. Bist du schon einmal umgezogen?
Einmal? Ganze Sechs mal! :D

8. Was würdest du tun, wenn du ein Junge wärst?
Herrje, ich weiß es nicht. 

9. Hättest du gerne eine andere Haarfarbe?
Ohja, alles nur kein langweiliges Braun. Die Farbe ist nervig. Es kommt mir vor als konnten sich meine Haare nicht entscheiden ob sie lieber Blond oder Schwarz werden wollten.

10. Wenn du einen Tag lang die Welt regieren könntest, was würdest du ändern?
Erstmal die verdammten Preise wieder runterschrauben (in Deutschland) geht gar nicht. :D
Dann würde ich dafür sorgen das alle genug zu Essen haben und alle in zumindest normal guten Verhältnissen Leben können. Zudem finde ich muss es keine so reichen Menschen geben das sie das Geld nicht einmal in ihrem Leben ausgeben können. Meinetwegen Wohlhabend ja aber im ernst wer brauch 5 Autos? ;)

11. Welches Lied hast du zuletzt gehört? 
Never Change ~ J Han und Sam Ock

Meine Fragen:
1. Dein Lieblings Schauspieler?
2. Dein Lieblings Film?
3. Dein Lieblingslied?
4. Etwas war du an dir nicht magst?

 Die Erde wird zerstört, doch du bekommst einen Platz in einem "Raumschiff".
5. Welche 5 Gegenstände nimmst du mit?
6. Welche 5 Personen nimmst du mit?
7. Was würdest du am meisten vermissen?

8. Was muss man in seinem Leben unbedingt mal gemacht haben?
9. Was sollte im Leben vermieden werden?
10. Worüber musst du immer wieder lachen?
11. Was ist deine größte Angst?

Ich tagge: